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Patagonien auf eigene Faust bereisen, für jedermann!

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Der Beitrag zum Reisen durch Patagonien auf eigene Faust ist mit all den wissenswerten Informationen doch recht lang geworden. Deswegen packe ich euch die folgenden Links mit rein, um auch schneller zu den einzelnen Details zu gelangen:


Es ist der Ort der Weite, des Windes und der Ruhe. Er lädt Individualreisende, Wanderer und Outdoor-Freaks zu einem Besuch ein und hat Einiges zu bieten. Patagonien!

Die Reisebroschüren umwerben diese Region der Erde als hervorragende Reisedestination, die keine Wünsche offen lässt. Die Weite hat etwas Geheimnisvolles. Der Wind reißt einen mit und durchwirbelt die Gedanken. Die Ruhe lässt einem Zeit zum nachdenken und entspannen.

Und so fanden auch wir uns zu zweit wieder, in dieser fernen Region. Mit vier Fäusten durch Patagonien würde wohl der Buchtitel im Bud Spencer und Terence Hill-Format heißen. Vielmehr sind wir drei Wochen lang auf eigene Faust durch Patagonien gereist.

Dabei haben wir tolle Dinge gesehen, sind aber auch in ein paar Stolperfallen getreten und konnten einige gute Tipps aufgabeln. Ob du einfach nur Fernweh suchst, mehr zu Patagonien erfahren möchtest oder eine Reise planst - dieser Beitrag ist für dich!

Patagonien auf eigene Faust: schöne Landschaften
Patagonien hat wunderschöne Landschaften zu bieten.


Patagonien auf eigene Faust: tolle Fauna
Und auch die Vogelwelt ist nicht von schlechten Eltern.


Patagonien auf eigene Faust: Punta Arenas
So eine Stadt in Patagonien - hier waren wir in Punta Arenas.

 
 

Wir sind mit dem Lonely Planet für
Argentinien durch Patagonien gereist


Patagonien auf eigene Faust bereisen: Lonely Planet Cover

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©Buchcover von Amazon.

 
 

Wo ist eigentlich dieses Patagonien?

„Patagonien - ja, das habe ich schonmal gehört. Aber wo ist das denn?“ Vor allem im Geografie-Unterricht früher in der Schule war dieser Teil schwer zu lernen, denn Patagonien umfasst direkt zwei Länder. So ist es eine südamerikanische Region, die sich die Länder Chile und Argentinien im Süden teilen.

Obwohl es keine genauen Grenzen gibt, so erstreckt sich das Gebiet doch über knapp 2 Tausend Kilometer in die Länge! Damit ist allein diese Region von Argentinien und Chile schon doppelt so lang wie Deutschland.

Unsere Reise auf eigene Faust ist im argentinischen Bariloche mit Bier und Schokolade gestartet. Die drei Wochen haben uns am Ende pünktlich zu Weihnachten bis in das chilenische Punta Arenas mit kaltem Wind und Outdoor-Shopping-Paradies geführt.


Reiseroute von zwei Individualreisenden

Wenn du auf die Landkarte blickst, dann schaut diese Region der Erde so weit weg aus. Gleichzeitig wirkt der untere Zipfel in Südamerika so klein und unscheinbar.

Unscheinbar ist es jedoch nicht mehr, wenn du als Reisender erstmal auf dem Boden in Patagonien stehst. Hier gibt es (zumeist einsame) Städte, Vulkane, Seen, fette Landschaften, Berge, Fjorde und vieles mehr.

Unsere Reiseroute hat uns durch die Städte Bariloche (Argentinien) - El Calafate (Argentinien) - Puerto Natales (Chile) - Punta Arenas (Chile) geführt.


Reisezeit und Wetter

300 Sonnentage sind in Patagonien ganz klar Fehlanzeige. Das Wetter ist unvorhersehbar und kann jederzeit in alle Richtungen umschlagen - gut wie schlecht.

In unseren drei Wochen im Dezember überzeugte das Wetter durch viel Regen, kalte Winde und graue Wolken am Himmel.

Nichtsdestotrotz sind grundsätzlich die Monate zwischen November und März die beste Reisezeit für Patagonien. Während bei uns in Europa dann der Winter einschlägt, erfreut sich Patagonien am „Sommer“. Also das, was hier als Sommer bezeichnet wird, denn wärmer als 20 Grad wird es nie. Zumindest vereint diese Jahreszeit aber lange Tage mit den besten Hoffnungen für „gutes“ Wetter.

In den restlichen Monaten wird es immer Regenreicher und kälter, wobei Juni und Juli dann am härtesten sind.


Visumsangelegenheiten in Patagonien

Als Reisender durch Patagonien reist man zwischen Chile und Argentinien hin und her. Wir haben es in Summe zu vier Grenzüberschreitungen geschafft, worüber sich die Fülle im Reisepass freut.

Leider nehmen beide Länder die Grenzkontrollen auf dem Landweg recht ernst. Somit muss für alle Grenzübertritte recht viel Zeit eingeplant werden.

Wie du Grenzbeamte glücklich machst
Zudem versuchen sowohl Argentinien als auch Chile ihre Ecosysteme in Schuss zu halten. Daher dürfen kein Obst, Gemüse oder tierische Nahrungsmittel bei den Grenzübergängen mitgenommen werden. Je südlicher man reist, desto ernster wurde das von den Grenzbeamten genommen.

Allein wir haben das zu Beginn nicht so ernst genommen. So hat der Grenzbeamte, der uns unsere Tüte mit dem gut riechenden Knoblauch, der Zwiebel und der leckeren Salami abgenommen hat, besonders glücklich drein geschaut. Das war doch „Grenzbeamte glücklich machen“ in Perfektion.


Von verlorenen Passagieren und der üblichen Verlustquote

Besonders lange dauern Busfahrten auch, wenn zwischendurch Mitreisende aus dem Bus verloren gehen. Das war bei uns der Fall. Ein voller Bus fuhr an die chilenische Grenze heran. Doch nach der Ausfahrt, blieb ein Platz leer. Offensichtlich störte das weder die Sitznachbarin („Yeah, endlich bin ich diesen Typen los“) noch umsitzende Mitfahrer. Ich meine, es gibt ja jetzt an so einer Grenze auch nicht gerade schöne Cafés, Restaurants und Hotels, in denen man einfach auf den nächsten Bus wartet. Zwanzig Minuten nach der Abfahrt von der Grenze, fiel es dem Co-Piloten dann zumindest auf und wir machten kehrt. Im zweiten Versuch ist der Bus dann wieder vollgefüllt weiter gefahren.


Das Wichtigste in Kürze...

Infografik Patagonien auf eigene Faust bereisen


Highlights in Patagonien, die du bei individuellen Reisen nicht verpassen solltest

Uns hat die Landschaft in Patagonien total von den Socken gehauen. Sie ist einmalig, atemberaubend, grandios! Weite Landschaften, beeindruckende Felsformationen und fantastische Gletscher! Wahnsinn!

Insbesondere für alle Wanderratten ist Patagonien ein Paradies. Es gibt zahlreiche Wanderpfade, einige dauern ein paar Stunden, andere mehrere Tage.

Ich selbst bin ja ein absoluter Sonnenmensch und die Tatsache, dass wir im (selbst im Sommer) kalten Patagonien unterwegs waren, war eher dem Reisewillen von Waldemar zuzuschreiben. Doch so ein paar Orte haben meine Aufmerksamkeit doch gefesselt und es sind drei wirklich einmalige Highlights dabei gewesen.


Highlight #1: Lagune in El Calafate

Am Lago Argentino wartet in der sonst Wüstenähnlichen Region in El Calafate ein wahres Paradies für alle Vögel- und Wilflife-Liebhaber. Das bin ich eigentlich überhaupt nicht. Dennoch hat mich die Lagune Nimez in El Calafate in ihren Bann gezogen.

Auf einer Länge von 2.500 Metern verlaufen ein paar Pfade durch ein Wasserdurchflutetes, wunderbar geschaffenes Naturreservat. Während einem Spaziergang dort haben wir eine Unmenge an verrückten Vögeln gesehen, allen voran Flamingos. Die kannte ich bis dato nur aus dem Magdeburger Zoo. Außerdem rundet die Fauna das Erlebnis ab.

Der Eintritt kostete im Dezember 2016 zwar 400 argentinische Pesos (circa 6 Euro), wovon wir uns fast abhalten lassen haben. Ja, ja - auf Weltreise ist man einfach ein bisschen Budget-Reisender. Am Ende wird davon aber das Reservat gepflegt und man erhält von netten, jungen Männern eine kleine Einführung und wissenswerte Informationen am Eingang des kleinen Parks. Der Eintritt berechtigt außerdem zum mehrmaligen Zutritt.

Besonders empfehlenswert ist ein Rundgang am Abend. Dann nämlich zeigen sich die Vögel von ihrer besten Seite.

Der Park liegt im Norden von El Calafate und ist individuell für alle Reisenden fussläufig erreichbar. Eine absolute Empfehlung für alle, die auf eigene Faust in der Stadt unterwegs sind.

Solltest du Flamingos sehen wollen und keine 400 Pesos parat haben, kannst du den See westwärts weiterlaufen. Da stehen diese rosa Vögel auch so rum.

Patagonien auf eigene Faust: Die Lagune
Wie friedvoll diese Lagune ist - wunderbar!


Patagonien auf eigene Faust: Flamingos
Flamingos in Natur pur. Besonders am Abend werden sie aktiv.


Highlight #2: Touristischer, aber einmaliger Perito Moreno Gletscher

Ich habe mich schon immer, na oder zumindest hin und wieder, gefragt, warum man eigentlich von blauem Eis spricht. Immerhin ist der Schnee, den ich von meinen Snowboard-Urlauben kenne, weiß. Doch der Perito Moreno Gletscher gibt die Antwort!

Ausblick auf den Perito Moreno Gletscher
Es ist tatsächlich blau, das Eis am Perito Moreno Gletscher.


Blau! Tatsächlich. Genau so reflektiert der Gletscher das Tageslicht und ich habe es deswegen als wahres Wunder eingestuft. Mit offenem Mund und voller Begeisterung stand ich deswegen vor dem Gletscher, der circa 80 Kilometer von El Calafate entfernt liegt. Dieser Gletscher umfasst eine Fläche von 250 Quadratkilometern (!!), wobei er sich über 30 Kilometer in der Länge erstreckt. Dabei wächst der Perito Moreno Gletscher jährlich.

Patagonien auf eigene Faust: der Gletscher
Obwohl der Gletscher jährlich wächst, fällt ab und an mal ein Stückchen ab.


Wer einsame Orte sucht, ist hier allerdings nicht richtig. Die Fläche vor dem Perito Moreno Gletscher ist für Reisender aller Gewichts- und Altersklassen erschlossen und mit dementsprechend vielen Menschen haben wir uns die Ausblicke geteilt.

Doch das Knacksen des Gletschers, der Anblick des blauen Eises und die Magie des Ortes ziehen alle Reisende magisch an und der Blick bleibt am Ende doch am Gletscher hängen.

Patagonien auf eigene Faust: Menschenmassen am Gletscher
Also ein Geheimtipp ist dieser Gletscher definitiv nicht.


Eis-Trekking auf dem Gletscher

Um dem Gletscher noch näher zu kommen, gibt es die Möglichkeit des Eis-Trekking. Zahlreiche Firmen in El Calafate bieten Touren an, die einen in der Unterkunft abholen, zum Gletscher fahren, um dann den Massentourismus tauglichen Wanderpfad vor dem Gletscher entlang zu laufen. Im Anschluss geht es auf diesen Touren (zum Glück) in kleineren Gruppen auf das Gletschereis zum wandern.

Dann gibt es Eis-Spikes unter die Füsse, eine kurze Einführung und mit einem Guide geht es dann im Entenmarsch auf das Eis.

Das Ganze gibt es als Mini-Trekking, wobei du dann eine gute Stunde auf dem Eis bist. Dieses so genannte Mini-Trekking haben wir gebucht und mit teuren 2.400 argentinischen Pesos bezahlt. Das ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber das Wandern auf knackendem Eis ist zugleich ein grandioses Erlebnis. Zumal uns das Wetter an diesem besonderen Tag sogar mal mit Sonne beglückt hat. Zum gelungenen Abschluss gab es sogar noch einen Whiskey auf Gletschereis.

Patagonien auf eigene Faust: Eistrekking
Im Entenmarsch geht es über das Eis.


Weitere Touren- und Anreiseoptionen

Die Tour gibt es jedoch auch als Big Trekking (dann sind es 4 Stunden auf dem Eis für derzeit 4.000 Pesos).

Hinzu kommt eine Eintrittsgebühr in den Nationalpark von 330 Pesos.

Wir waren mit dem Anbieter Hielo&Aventura unterwegs und können dieses Unternehmen ohne Einschränkungen empfehlen. Das Büro ist in El Calafate auf der Hauptstrasse Av. Libertador 935.

Du kannst aber auch individuell mit einem in El Calafate gemieteten Auto oder mit einem Bus zum Gletscher fahren. Für alle Individualreisenden empfiehlt es sich, mit dem Auto in den Nachmittagsstunden zum Gletscher zu fahren. Dann ist der Touren-Ansturm durch und das knackende Eis lässt sich noch entspannter bestaunen.


Highlight #3: Torres del Paine

Torres del Paine ist wohl der Nationalpark, der die meisten Wanderer nach Patagonien treibt. Mit Gletschern, Felsformationen, Seen und abwechslungsreichen Wanderpfaden dazwischen, lässt der Park jedes Outdoor-Herz höher schlagen.

Über den Park lässt sich so viel berichten, dass es hier einen eigenen Beitrag zum Torres del Paine gibt.

Patagonien auf eigene Faust: Ausblick auf den Grey Gletscher im Torres del Paine
Am ersten Tag im Park hatten wir Glück und einen tollen Ausblick auf den Grey Gletscher.


 
 

Tipp für alle wandernden Individualreisenden

Die Tatsache, dass hier ein viertes Highlight fehlt, ist allein unserer Planung zu verdanken. So wurde uns immer wieder der Ort El Chaltén empfohlen.
Dieser sei deutlich weniger touristisch, wurde uns berichtet. Außerdem beginnen zahlreiche Wanderpfade direkt in der Ortsmitte, während beispielsweise in El Calafate alles mindestens ein bis zwei Busstunden entfernt liegt.

Mein Tipp ist daher für alle Wanderfans: fahrt nach El Chaltén!

 
 

Der Transport durch Patagonien

Wir haben die Weiten in Patagonien mit dem Flugzeug und per Bus zurück gelegt. Glücklicherweise sind die Busse hier ziemlich bequem und geradezu luxuriös, denn hier verbringt man als Reisender zahlreiche Stunden.

Nach diesen vielen Stunden Reflexionszeit, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ein eigenes Mietauto wohl die bessere Möglichkeit der individuellen Reise durch Patagonien darstellt.

Die Luxus-Busse in Patagonien fahren die Reisenden zwar zuverlässig zwischen den Highlights hin und her. Doch zum Einen sind die Fahrten recht teuer und zum Anderen bleiben einem Individualreisenden schöne, kleinere Gebiete so verschlossen. Denn an diesen rauschen die Busse vorbei.

 
 

Ein Tipp an alle fliegenden Individualreisenden

Die mit 28 Stunden angesetzte Busfahrt von Bariloche bis El Calafate haben wir mit dem Flugzeug und Air Argentina zurück gelegt.
Dabei habe ich den Flug direkt auf der Webseite der Airline gebucht und nicht wie sonst, über die Vergleichsportale Idealo.de oder Momondo.
Hierbei war der Flug direkt auf der Webseite der Airline für zwei Personen in etwa so teuer, wie der Flug auf einer der beiden Portale pro Person. Am Ende sind wir für 1.500 Pesos pro Person geflogen, während der Bus 1.400 Pesos gekostet hätte. 100 Pesos Unterschied für 26 Stunden Zeitersparnis.

Also: unbedingt auch die Preise auf der Seite der Airline checken, wenn du in Argentinien fliegen möchtest!

 
 

Unterkünfte für Individualreisende in Patagonien

Auf eigene Faust durch Patagonien reisen, gibt dir unendliche Freiheiten, diese Region der Erde zu erkunden. Unterkünfte gibt es dabei viele und wir haben bei unserer Reise im Dezember und damit zur Hochsaison eigentlich nie mehr als eine Nacht im Voraus geplant.

So haben wir am Vorabend bei Booking.com (>>) auf verfügbare Angebote geschaut und die Zimmer jeweils darüber gebucht.

Das hat gut funktioniert und es gab immer ein Angebot an passablen Unterkünften. Meist sind wir in Pensionen untergekommen, ab und an in einem Privatzimmer in Hostels. Ein Doppelzimmer bekommt man dabei im Schnitt in Argentinien ab circa 60 Euro pro Nacht und in Chile ab circa 50 Euro pro Nacht.

Für alle, die allein durch Patagonien reisen und nicht, wie wir auf Weltreise sind, sollte ein Zelt und Camping-Equipment zum Reisegepäck gehören! So gibt es in der Natur am gefühlten Ende der Welt sehr gute Möglichkeiten, im Freien zu übernachten.


Pizza, Steaks und Salate in Patagonien

Wenn du dich jetzt fragst, was eigentlich bei der ganzen Wanderei und Reiserei den Magen füllt, so möchte ich dir diese Antwort keinesfalls schuldig bleiben.

Grundsätzlich halten weder die Argentinier noch die Chilenen viel auf ihr Frühstück. Das führt dazu, dass es zumeist weißes Toastbrot mit Marmelade und mit viel Glück auch mal eine Scheibe Schabletten-Käse gibt. Dazu steht Instant Kaffee und Tee bereit - ein Schmerz für jeden Kaffeeliebhaber, um ehrlich zu sein.

Dafür gibt es sehr gute Pizza im Süden des südamerikanischen Kontinents und natürlich überzeugt das argentinische Steak. Hier und da gibt es auch passable Salate.

Wir waren als Individualreisende mit begrenztem Budget auch öfter in den patagonischen Supermärkten einkaufen. Dabei haben wir die längsten Einkaufsschlangen der Welt erlebt. Den absoluten Rekord hält nach unseren drei Wochen Puerto Natales, wo wir sage und schreiben 30 Minuten angestanden haben. (Also Zeit und viel Geduld mitbringen, für die Einkäufe!)

Alles in allem empfanden wir die Qualität des Essens und insbesondere das Preis-/Leistungsverhältnis dabei auch nicht als überragend gut. Aber hey! Satt sind wir allemal geworden und wir leben noch.

 
 

Tipp für die Reiseroute als Individualreisender durch Patagonien

Die beste Möglichkeit, Patagonien auf eigene Faust und ganzheitlich zu erkunden, ist ein Mietwagen. Als aufmerksamer Leser, weisst du das bereits - klar. Aber jetzt zum eigentlichen Tipp!
Miete den Wagen in El Calafate!
Von hier aus erreichst du nämlich die schönsten Areas der Region und erlebst das wahre Patagonien.
Gleichzeitig brauchst du nicht die ganz weiten Strecken zurück zu legen, wie beispielsweise den Weg von Bariloche nach El Calafate.

 
 

Auch das Reisen auf eigene Faust ist in Patagonien teuer

Aus anderen südamerikanischen Ländern war ich ein durchaus annehmbares Preislevel für meine Reisen auf eigene Faust gewöhnt. Dieses wird allerdings in Patagonien keineswegs bestätigt. Im Gegenteil. Patagonien ist teuer.

Eigentlich ist die Region damit für Weltreisende mit begrenztem Budget nur bedingt zu empfehlen.

Dabei durchlebt Argentinien gerade einen dauerhaften Preisanstieg, der dazu führt, dass in Buenos Aires monatlich eine neue Preisliste in Restaurants gedruckt werden muss.

Wir sind mit dem Argentinien Lonely Planet (>>) von 2014 durch Patagonien gereist. In nur zwei Jahren waren viele Sachen doppelt so teuer, wie in 2014. Ein Bus, der im Lonely Planet mit 150 Pesos (knapp 10 Euro) angepriesen war, kostete nunmehr 400 Pesos (circa 25 Euro). Der Bus ist wohl bemerkt circa 30 Minuten gefahren.

Aber nicht nur die argentinische Seite ist teuer. Auch in Chile sind Unterkünfte, Transport und Touren preisintensiv.

Was ich ein bisschen schade fand, ist die Tatsache, dass man als Reisender auch in Nationalparks Eintritt zahlen muss. So ist eigentlich jeder nette Wanderweg mit einem vorher zu entrichtenen Preisticket versehen.


Geld abheben in Patagonien

Zum Thema Geld abheben wird es in Kürze einen eigenen Beitrag geben. Kurz gesagt macht das Geld abheben vom Automaten in Patagonien nicht so viel Spaß.

Sowohl in Chile, als auch in Argentinien zahlt man für das Geld abheben eigentlich immer zwischen 6 und 8 Euro pro Abhebe-Vorgang. Gleichzeitig ist die Menge der abzuhebenen Summe gedeckelt (in Chile auf 200.000 Pesos -285 Euro- und in Argentinien auf 2.000 Pesos -116 Euro-). Damit stellen die Banken sicher, dass wir Reisenden auf jeden Fall wieder kommen.


Packliste Patagonien / Was du brauchst für Patagonien

Wenn du gute Outdoor-Kleidung ausprobieren möchtest, dann ist Patagonien die perfekte Location für deinen Urlaub. Denn hier wird es auf jeden Fall kaltes, verregnetes und windiges Wetter geben. Folgende Dinge sollten daher in deiner Packliste auf keinen Fall fehlen.

Auch Waldemar und ich haben uns vor unserer Weltreise noch mit dem ein oder anderen Outdoor-Kleidungsstück ausgestattet. Dabei haben wir lieber einen Euro mehr auf den Tisch gelegt, denn wenn man in Patagonien im Regen steht, wünscht man sich doch, dass die Kleidung es aushält. Bei unserer digitalen Shopping-Tour haben wir mit dem Unternehmen Bergzeit (>>) sehr gute Erfahrungen gemacht.

Hier gibt es auch nochmal einen Affiliate Link zum Bergzeit-Team (der Link funktioniert mit dem Klicken des Bildes).

Patagonien bereisen auf eigene Faust: Bild aus den Bergen mit Link zu Bergzeit


Schlussplädoyer

Patagonien hat mich mit seiner Einzigartigkeit, mit seinen Weiten und tollen Aussichten verzaubert. Gleichzeitig war jedoch das Wetter für mich als Sonnenliebhaber etwas gewöhnungsbedürftig und die hohen Preise haben mich als Langzeitreisende nicht vom Hocker gehauen.

Beim nächsten Mal würde ich definitiv mit gemietetem Auto, Camping-Ausrüstung und einem deutlich höheren Budget wieder kommen.

Für alle Outdoor-Liebhaber gehört diese Region der Welt definitiv auf die Bucket-List und Patagonien indidividuell zu bereisen, stellt ein absolutes Erlebnis dar.

Patagonien auf eigene Faust: unser Schlussplädoyer
Vom Eis auf dem Perito Moreno Gletscher gibt es unser Schlussplädoyer.


 
 

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Christin Wanderlust
Christin Wanderlust
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