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Meine ersten 1.000 Twitter Follower und Erfahrungen für dich

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Für jeden startenden Blogger ist relativ schnell klar, dass ohne Social Media Aktivitäten in der Startphase kaum Blog-Aktivitäten erfolgen werden. Ab und an verirren sich dann die Eltern, Omas oder die Freunde mal auf den eigene Blog, aber das wars.

Vielleicht wirst du sagen: „ist mir doch egal, ich schreibe den Blog hauptsächlich für mich“. Das ist völlig okay! Ich selbst jedoch schreibe auf dem Blog Frau Wanderlust, um meine Leser zu inspirieren. Ich möchte über die Welt berichten und dazu motivieren, selbst zu Reisen aufzubrechen. Deswegen zeige ich, dass sich das Reisen mit dem Arbeiten verbinden lässt und ich möchte auch, dass diese Inhalte Verbreitung finden.

Aus diesem Grund habe ich von Beginn an auch auf Social Media gesetzt und direkt mit dem Blog-Start einen Twitter-Account und eine Facebook-Seite eröffnet. Obwohl ich mich wirklich ausgiebig mit den Kanälen beschäftigt habe, sollte es jedoch einige Zeit dauern, bis sich erste Erfolge einstellten.

Heute möchte ich dir von meinem Weg zu meinen ersten 1.000 Twitter-Followern berichten. Damit soll dieser Beitrag gerade dir als neuem Blogger Mut geben, dass sich Geduld und Einsatz hier wirklich lohnen. Außerdem gebe ich dir meine Lessons Learnd mit auf dem Weg, damit du meine Stolpersteine direkt vermeiden kannst.


Mein erster Kontakt mit Twitter

Meine ersten Wochen auf Twitter waren ein Verlauf von Höhen und Tiefen. Twitter gibt es seit 2006, doch ich hielt den Grundgedanken immer für Quatsch. Wie sollte man denn in 140 Zeichen wertvolle Informationen austauschen?

Mit meinen ersten Tagen als Bloggerin wollte ich dann aber doch mal herausfinden, warum so viele Millionen Menschen von dem Kanal so beigeistert sind. Außerdem heißt es ja überall, dass Follower so wichtig sind und überhaupt. Also gut! Überredet!

So habe ich ohne irgendein Vorwissen im Juni 2016 meinen ersten Twitter Account eröffnet (den du im übrigen hier findest). Mein Name war zunächst ChrisKo_Global. ChrisKo nehme ich generell gerne als Abkürzung für meinen Namen CHRIStin KOch.



Lesson Nr. 1: Eröffne den Account direkt mit deinem Blognamen!



Das führt mich direkt zur ersten, gelernten Lexion. Dein Twittername sollte im Optimalfall genau der gleiche Name sein, wie dein Blog-Name. Das ist für einen ganzheitlichen Außenauftritt und den Wiedererkennungswert ideal.

Ich habe meinen Twitter-Namen mittlerweile zu Frau_Wanderlust geändert.


Meine ersten Gehversuche bei Twitter

Nach dem Eröffnen meines Twitter-Accounts hatte ich nach wenigen Tagen die ersten 20 Follower zusammen und war begeistert. Klar, die ersten 15 Leute sind Freunde. Aber da waren tatsächlich auch fünf Leute, die sich unbekannterweise für mein Profil interessiert haben. Cool!

In den ersten Tagen habe ich dann immer wieder mal etwas gepostet. Ein paar inspirierende Ted-Talks, ein paar Blog-Beiträge oder Artikel über das Reisen und so weiter.

Doch die 20 stagnierte.


Erste Interaktionsversuche auf Twitter

Okay, mit ein paar Posts funktionierte das Ganze also nicht. Im Zuge meiner weiteren Informationswut las ich dann, dass Interation wichtig ist.



Lesson Nr. 2: Interagiere mit anderen Menschen auf Twitter!



So fing ich an, nicht nur selbst Beiträge zu posten. Vielmehr schaute ich mehr und mehr, was andere Menschen bei Twitter geschrieben haben und fing an diese Beiträge zu teilen.

Das brachte ein paar neue Follower und ich schoss mich so bei 50 Followern ein. Immerhin!

Dabei schaute ich mir auch an, was erfolgreichere Twitterer mit 1.000+ oder 10.000+ Followern so posteten. Ich verstand die Welt nicht mehr. Denn während manche von ihnen über ihr Morgengefühl oder von ihren Wochenend-Plänen schrieben, teilte ich doch richtig spannenden Stuff.


Über die kritische Masse kommen

Rückblickend kann ich sagen, dass es so etwas wie eine kritische Masse gibt, ab der Dinge einfach funktionieren. Hierbei empfand ich es am schwierigsten, die ersten 100 Follower zu bekommen. Wenn du die erstmal angesammelt hat, dann geht es stetig aufwärts.



Lesson Nr. 3: Erarbeite dir die kritische Masse. 100 Follower sind gut, ab 500 macht es Spaß!



Ich glaube, viele folgen auch mal schneller einem Account, der schon viele Nutzer hat. Das Motto ist dann wohl: wenn diesem Account schon so viele andere Nutzer folgen, dann postet er bestimmt spannende Dinge.

Deswegen heißt es zu Beginn, Zähne zusammen beißen, Arbeit rein stecken und so über die kritische Masse kommen! Wenn du die ersten 500 Follower hast, dann fangen Dinge wirklich an zu flutschen.


ManageFlitter als unterstützendes Tool

Gleichzeitig ist es sehr zeitintensiv, mit seinem Starter-Profil bei so vielen Nutzern Aufmerksamkeit zu erzeugen. So habe ich mich irgendwann mit verschiedenen Twitter-Tools auseinander gesetzt. Dabei war ich auf der Suche nach Tools, die mir beim Posten Zeit ersparen und meine manuellen Suchen automatisieren.



Lesson Nr. 4: Lass dir von Tools helfen!



Geld ausgeben wollte ich dafür allerdings nicht. Und so bin ich auf ManageFlitter gestoßen. In der freien Version dieses Tools kannst du gezielt Accounts suchen, in denen bestimmte Keywords auftauchen. Hierbei hast du die Möglichkeit, bis zu 50 Accounts am Tag zu folgen und nochmal 50 zu entfolgen.

Twitter ManageFlitter Search
Ein Screenshot aus ManageFlitter. So sieht die Account Suche aus.


Twitter ManageFlitter Unfollow
Ebenfalls aus ManageFlitter. Hier lassen sich Accounts folgen und entfolgen.


Follower gewinnen durch das Folgen

Irgendwann las ich irgendwo, von einer durchschnittlichen „Rück-Follower-Quote“. Dabei hieß es, dass im Schnitt so 10 bis 15 Prozent der Accounts, denen ich folge, mir auch zurück folgen würden.



Lesson Nr. 5: Folge spannenden Accounts und gewinne so potentielle, eigene Follower



Und ja! Ich höre die Kritiker. Nummern und Zahlen sind nicht alles. Aber irgendwie möchte ich doch, dass meine Ideen da draussen Gehör finden, oder? Und das funktioniert eben mit jedem Follower besser.

Also habe ich einige Wochen lang immer mal wieder queerbeet 50 Accounts am Tag bei ManageFlitter hinzugefügt. Dabei habe ich beispielsweise nach den Keywords „Reisen“ und „Blog“ gesucht und einfach alle, die auftauchten geadded.

Tatsächlich habe ich auf diese Weise viele neue Follower gewonnen und auch schöne Blogs kennengelernt.


Chats bei Twitter

Eine weitere gute Möglichkeit, um neue Accounts bei Twitter kennenzulernen und Follower zu gewinnen, sind Chats. Dabei treffen sich Twitter-Nutzer zumeist einmal wöchentlich zu einer bestimmten Uhrzeit im Netz. Zu dieser Zeit staret dann unter Nutzung eines Hastags eine Unterhaltung zu einem spezifischen Thema.

Ein solcher Chat für alle Reiseblogger ist beispielsweise die Reisenacht. Diese findet immer Montags, um 20 Uhr deutscher Zeit und unter dem Hastag #RN8 statt. Schau doch mal vorbei!

Twitter hat sogar einen Report, der alle eigetragenen Chats vorstellt - und zwar hier.



Lesson Nr. 6: Nimm an Twitter-Chats teil!



Listen anlegen bei Twitter

Etwas, was ich heute von Anfang an konsequenter machen würde, ist das Anlegen von Listen. Der Newsfeed von Twitter zeigt uns nämlich nur einen Bruchteil der Neuigkeiten von den Accounts an, denen wir folgen. So lese ich relativ viel von den gleichen Nutzern und insbesondere immer von großen Accounts.

In Twitter lassen sich jedoch auch Listen kreieren. So habe ich mir beispielsweise die Listen: Inspirierende Blogs, Photos aus aller Welt oder den Blog voran bringen angelegt.

Hier habe ich eine Zeit lang die Accounts, denen ich folge, eingeordnet. Mittlerweile habe ich ein großes Backlog, aber sollte das unbedingt aufarbeiten. So kannst du hier einfach auf die Listen klicken und siehst nur die Updates der Leute, die da drin sind.



Lesson Nr. 7: Leg dir Listen an, in Twitter!



Twitter: Listen anlegen
Hier siehst du meine Listen bei Twitter.


Wie lange es schlussendlich gedauert hat

Nach circa sieben Monaten habe ich die 1.000-Quote erreicht und freue mich dabei über jeden Follower bei Twitter.

Ich bin als absoluter Neuling und komplett ahnungslos gestartet. In der Anfangszeit habe ich mich bestimmt ein bis zwei Stunden am Tag mit Twitter beschäftigt. Seit meiner Weltreise im November poste ich eher unregelmäßig Inhalte.

Twitter ist dabei zu meinem absoluten Lieblingskanal im Social Media Bereich aufgestiegen. So finde ich den Austausch mit all den anderen (oft) Bloggern da draussen sehr spannend. In kurzen Sätzen können wir uns austauschen und dadurch fliegen die Nachrichten schnell mal quer über die Kontinente.

Außerdem eignet sich Twitter auch hervorragend, um über die Neuigkeiten in der Welt im Bilde zu bleiben.


Schlussfolgerung

Rückblickend bin ich sehr froh, den Weg zu Twitter gefunden zu haben. Gleichzeitig würde ich jedem startenden Blogger diesen Social Media Kanal empfehlen. So lässt sich hier die Reichweite am schnellsten aufbauen und du kannst schnell mit anderen Bloggern in einen ungezwungenen Austausch kommen.

Dabei macht Twitter Laune, sieht gut aus und hält jede Menge spannender Inhalte aus aller Welt bereit. Deswegen: give it a go!

Wenn du Fragen zu dem Kanal Twitter hast oder von deinen eigenen Herausforderungen berichten möchtest, dann immer her damit. Ich freue mich über deine Kommentare!

 

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Achtung: 4 dieser Tipps sind Tools, die du kostenfrei nutzen kannst!

 
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Christin Wanderlust
Christin Wanderlust
Frau Wanderlust zeigt dir Wege auf, wie du das Reisen und das Arbeiten in der Heimat verbinden kannst. Eine Weltreise muss dabei nicht immer heissen, dass du deinen Job kündigen und alles aufgeben musst. Also schau doch mal vorbei!

6 Kommentare

  1. Anneli sagt:

    Solche Artikel sind für Anfänger wie mich immer extrem hilfreich – Danke dafür!

    Mir war klar, dass die Anzahl der Follower in Social Media generell nicht linear wächst, sondern exponentiell, was halt bedeutet, dass der Anfang äusserst beschwerlich ist. Aber du hast alles nochmal sehr weiterführend erklärt und das fand ich supi. Twitter habe ich bislang nicht so auf dem Schirm, aber vielleicht sollte ich das nochmal überdenken…

    VG aus Berlin,
    Anneli

    • Liebe Anneli,

      das freut mich, dass dir der Beitrag weiter hilft. Ich hätte mir zu Anfang auch immer gewünscht, dass mal jemand seine Erfahrungen teilt, der ähnlich begonnen hat, wie ich. Deswegen kommt neben meinen Reisebeiträgen auf jeden Fall auch noch viel mehr hier in dieser Rubrik 😉

      Viele Grüße zurück nach Berlin und viel Erfolg weiterhin beim Social Media!

      Christin

  2. Mogroach sagt:

    Hey Frau Wanderlust,

    Dieser Bericht kommt wie gerufen! Wir haben uns kürzlich über die ersten 50 follower gefreut und nur zwei davon sind Freunde! Darauf waren wir nach zwei Monaten Blogdasein schon irgendwie ein bisschen stolz. Aber wie du beschreibst geht das Ganze in der Anfangszeit ziemlich schleppend voran.
    Deine Tipps werden wir mal ausprobieren! Danke für diesen interessanten Artikel!

    Grüße aus dem heute sonnigen Saarland

    Silvi und Chris

    • Hey, hey ihr beiden,

      ha! Na das ist ja dann wirklich perfektes Timing! Probierts mal aus und lasst mich wissen, wie es läuft! Ich bin gespannt.

      Sonnig klingt gut! Ich sende euch Sonne zurück aus Raglan,

      Christin

  3. Myriam sagt:

    Ich nutze bei Twitter auch die Charts, also die Hashtags, die gerade trenden, die werden links angezeigt. Ich habe für Twitter eine andere Strategie und sehe es eher als Medium, um Business Kontakte zu knüpfen und Kooperationen zu gewinnen. Oder einfach anhand der Hashtags zu schauen was gerade über Themen wie bspw. die ITB getwittert wird. Zum Fotos posten eignet sich Instagram besser als Twitter, meiner Meinung nach. Gerade bekomme ich immer mehr Follower auf Pinterest ohne viel zu tun.
    Durch die Twitter Reisenacht habe ich etliche neue Follower, andere Blogger, bekommen. Das ist ne super Sache auch zum gegenseitig kennenlernen. 🙂
    Das schwierigste bei Twitter ist meiner Meinung nach nicht die Follower zu bekommen, sondern dass diese dann noch deine Inhalte liken und teilen. Da habe ich noch großen Nachholbedarf.
    LG Myriam

    • Hallo Myriam,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Interessant. Business Kontakte und Kooperationen sind bei mir noch nicht über Twitter zustande gekommen. Spannend.

      Beim Inhalte liken und teilen spielen meines Erachtens das Timing des Teilens und die Inhalte eine entscheidende Rolle. Ich merke schon, dass meine spannenderen Posts geteilt werde, wenn sie den Nerv meiner Follower treffen.

      Ich drücke dir die Daumen und sende viele Grüße,

      Christin

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