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Wie eine Überraschungsreise glücklich machen kann

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Gerade sitze ich am nordspanischen Strand, auf einem Campingplatz, mit Meerblick, Sonne auf meiner Nase, Meeresrauschen in meinen Ohren, etwas Wind auf der Haut und sich aufbauenden Wellen, die in kurzer Zeit zum surfen einladen werden.

Es gibt verschiedene Sachen im Leben, die einen glücklich, zufrieden und fröhlich machen können. Eine Kombination dieser drei Adjektive in einem einzigen Gefühl verbunden, ist etwas wunderbares und für eine Woche habe ich diese Kreation erreicht.


Wie? Das verrate ich dir jetzt!

Ganz einfach, könnte man sagen. Alles, was es braucht, ist:
- eine Idee
- einen guten Freund oder eine gute Freundin
- etwas Organisation und Planung
- Zeit (zum Beispiel eine Woche, aber ein Tag oder ein Wochenende gehen auch)
- ein paar Euronen für die Umsetzung (wobei es wohl auch mit geringem Kleingeld ginge, wenn die Idee besonders gut ist)
- starke Nerven, um einen guten Plan für sich zu behalten.

Mit einem Mix aus diesen wenigen, größtenteils frei verfügbaren Ressourcen, lässt sich etwas fantastisches kreieren, etwas das eben
glücklich,
zufrieden und
fröhlich macht. Versprochen! Fast wie ein Überraschungsei, mit Spiel, Spaß und Spannung.

Viele Werbeveranstaltung verraten das Gute ja immer erst am Ende. Aber bei mir gibt es schon jetzt, fast zu Beginn des Beitrages die Antwort darauf, wie man zu dem fantastischen dreier Kombinationsgefühl kommt.

Es ist: die Planung einer Überraschungsreise für einen Freund oder eine Freundin.


Die Planung einer Überraschungsreise

Wie das Ganze genau funktioniert, erkläre ich Dir jetzt anhand eines ganz plakativen Beispiels aus der Realität - das auch dazu geführt hat, dass ich dir diese Zeilen heute vom spanischen Strand aus schreiben kann.


Zutat Nummer 1: Der gute Freund

Mein Freund Waldemar und ich sind beide leidenschaftliche Outdoor- und Sonnen-Liebhaber, wir stehen überhaupt auf gutes Wetter, mögen Wellen und das Reisen, ohne zu planen.

Als dann Waldemars Geburtstag anstand, dachte ich mir, dass eine gemeinsame Reise ein schönes Geschenk wäre. Noch viel toller wäre es, wenn Waldemar davon noch nichts wüsste und mit dem ganzen Plan erst dann überrascht werden würde, wenn es wirklich los ginge.

Und so begann die Glücksreise für mich persönlich. Denn so etwas zu planen ist zwar etwas Organisationsaufwand, aber macht auch verdammt viel Spaß.

Die erste Zutat zum glücklich werden durch das Planen einer Überraschungsreise hatte ich also: einen guten Freund.


Zutat Nummer 2: die Idee

Eine Idee musste her! Da wir ja wie gesagt gerne surfen und schon von Anfang an unserer gemeinsamen Zeit von der Anschaffung eines VW-Busses träumen, war das mit der Idee gar nicht so schwierig.

Meine Idee war es nämlich, mit einem geliehenen VW-Bus der Generation T3 die Nordküste Spaniens entlang zu fahren und dabei inklusive Surfbrettern die dortigen Wellen und Strandspots unsicher zu machen. Fantastisch!


Zutat Nummer 3: die Zeit

Next step - die Zeit. Da wir gerade in der Reiseplanung für einen acht-monatigen Trip stecken, war die Zeit von Anfang an vorgegeben. Eine Woche Urlaub hatte Waldemar noch, die er sich auf Arbeit in diesem Jahr nehmen konnte und die musste weg. (Für die Freude über die Planung einer Überraschung, kann aber genauso gut ein Ausflug an nur einem Tag oder einem langen Wochenende dienen.)


Zutat Nummer 4: die Organisation und Planung

Zudem liebe ich es, Dinge zu planen und zu organisieren, vor allem dann, wenn es um das Organisieren von (eigenen) Reisen geht. Die Planung in diesem Fall involvierte die Flugbuchung, die Buchung des VW-Buses und die Urlaubsplanung für Waldemar. Rucksack auf Überraschungsreise

Die Flüge habe ich dieses Mal direkt auf der Seite der Lufthansa gebucht, weil ich hierbei Meilen einlösen wollte. Dabei sollte uns der Flieger nach Bilbao bringen.

Den VW-Bus habe ich über Surf-Cars gebucht, einem Unternehmen, dass in Santander sitzt. Allerdings waren wir -neben dem durchaus genialen Bulli-Feelding- mit dem Vermietungsunternehmen am Ende nicht sonderlich zufrieden.

Die Urlaubsplanung für Waldemar, von der er ja selbst noch nichts wissen durfte, ging auch überraschend einfach. Seinen Chef habe ich auf der ein oder anderen Veranstaltung schonmal gesehen und so habe ich ihn einfach kontaktiert und ihm von meinem Plan erzählt. Waldemar bräuchte eine Woche Urlaub, dürfe davon aber nichts wissen. Waldemars Chef war auf meiner Seite und auch dieser Schritt damit ein Kinderspiel. Zutat Nummer vier - Check.


Zutat Nummer 5: das gute Geld

Fehlte nunmehr nur noch das nötige Kleingeld für die Umsetzung der Idee. Die Geldsumme, die für einen Überraschungsplan notwendig ist, variiert natürlich in Abhängigkeit der Idee.

Bei meinem Plan musst tatsächlich auch ein größerer Batzen Bares her. Doch mit dem Einlösen von Meilen, durch das Schenken der Überraschung als Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk und dem Zutun aus der Familie zum Geschenk sowie durch fleißiges Sparen, kamen die Euros am Ende zusammen.


Zutat Nummer 6: gute Nerven

Die guten Nerven zur Geheimhaltung sind am Ende mit am Schwierigsten. Ich kannte den Plan bereits seit mehreren Monaten und hätte Waldemar unglaublich gerne davon erzählt. Konnte ich aber nicht, denn dann wäre es ja keine Überraschung mehr. Also habe ich allen anderen davon erzählt und mich in Geduld geübt (eine wirklich gute Übung auch).


Ende gut, alles gut

Am Ende hat es sich gelohnt. Wir haben Freitagabend überraschenderweise Freunde von Waldemar in Frankfurt besucht, dort schön gegrillt und übernachtet. Überraschung Nummer 1. An dem Abend hat Waldemar auch erfahren, dass er die nächste Woche Urlaub haben wird und er nicht zur Arbeit gehen kann.

Am nächsten Morgen sind wir Richtung Frankfurter Flughafen gefahren und haben uns wenig später in der Business Lounge der Lufthansa wiedergefunden. Bis zehn Minuten vor dem Abflug wusste Waldemar noch immer nicht, dass es nach Bilbao gehen würde. Überraschung Nummer 2.

Waldemar auf Überraschungsreise


Nach einer Übernachtung auf einem Boot in Getxo bei Bilbao, sind wir Sonntag dann nach Santander gefahren, wo wir den VW-Bus entgegen genommen haben. Überraschung Nummer 3. Waldemars Blick war einmalig, als wir in den Bus eingestiegen sind und ihm klar wurde, dass das nunmehr unser Gefährt für die nächste Woche sein würde.

Jetzt fahren wir die Küste entlang und ich kann sagen, dass diese ganze Aktion mich unglaublich glücklich, zufrieden und fröhlich gemacht hat und immer noch macht.

Daher mein Appell an die Jugend und an dich, organisier doch mal einen Überraschungstrip für jemanden, der dir nahe steht! Und vor allem, berichte mir dann davon, wie es gelaufen ist! Oder hast du sowas schon einmal gemacht und kannst es ebenso sehr empfehlen? Ich freue mich sehr über deinen Kommentar am Ende der Seite oder direkt auf meiner Facebook-Seite.



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Christin Wanderlust
Christin Wanderlust
Frau Wanderlust zeigt dir Wege auf, wie du das Reisen und das Arbeiten in der Heimat verbinden kannst. Eine Weltreise muss dabei nicht immer heissen, dass du deinen Job kündigen und alles aufgeben musst. Also schau doch mal vorbei!

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