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Wenn einer eine Reise tut…

Über den Autor
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Ein Flug über den Teich und das Dauerfernweh war garantiert

Es war das Jahr 2005, ich bin gerade 22 Jahre jung gewesen und stand vor der ersten großen Reise außerhalb Europas nach Austin, Texas. Diese Reise sollte der Beginn sein zu großen Träumen, unendlichen Weiten, großartigen Erfahrungen, dem Kennenlernen von grandiosen und inspirierenden Menschen, dem Sehen von einmaligen Landschaften, Sehenswürdigkeiten, Städten und Ländern. Kurzum: dem Dauer-Fernweh.


Das Fernweh-Limbo – zwischen Hier und Da

Heute, über 10 Jahre später, ich bin immer noch jung und blicke zurück auf unvergessliche Reisen auf bislang fünf Kontinente der Erde und ich möchte meine Erfahrungen teilen. Teilen mit denen, die vielleicht zum ersten Mal eine große Reise planen, mit denen, die zeitlos im gleichen Fernweh-Limbo leben wie ich, mit denen, die ich schonmal auf Reisen getroffen habe oder treffen werde und mit denen, die einfach nur Träumen wollen, ohne selbst den Backpack auf den Rücken zu schnallen.
Vom ewigen Fernweh in immer neue Abenteuer und einer unaufhörlichen Veränderung getrieben (agil würde man im Fachjargon meines Business-Bereiches sagen), habe ich ehrlicherweise in den ersten Reisejahren oft an die gedacht, die nie den Backpack aufgeschnallt haben und nie aufschnallen werden. Die Menschen, die in ihren Orten bleiben, nichts Neues sehen, aber dafür auch niemals das Verlangen haben, andauernd auszubrechen aus der Komfort-Zone und andauernd die Notwendigkeit sehen, sich in neue, unerwartete Szenarien zu begeben. Ich fand das zu Weilen beneidenswert. Denn Reisen ist auch mal anstrengend, es kann emotionale Höhe und Tiefe binnen 24 Stunden bedeuten, es treibt einen meist fernab von seiner Familie und seinen Freunden, es macht auch mal einsam.


Achtung - eine Warnung!

... und doch ist es das alles so wert. Mit dem Gesagten verbindet sich eine Warnung, die ich mit Eröffnen dieses Blogs an alle potentiellen Leser richten möchte und um nachgelagerte Vorwürfe zu vermeiden: Reisen macht süchtig, das Lesen darüber macht süchtig, die Bilder anschauen macht süchtig, sich damit beschäftigen macht süchtig. Und am Ende hilft keine Kur – da kommt man schlichtweg nicht wieder von runter und ein Leben zwischen Fern- und Heimweh ist garantiert.


Reisen – das schönste Thema der Welt

Okay! Alle, die es bis Hierher geschafft haben, meinen es ernst und sind auf das Beste vorbereitet. Euch möchte ich inspirieren und motivieren, selbst Eure erste Reise zu unternehmen. Mit Euch möchte ich mich über das schönste Thema der Welt austauschen (Reisen!), aber auch zum Leben zwischen den Reisen. „Nach der Reise ist vor der Reise.“ Ich möchte gerne Anstöße dazu geben, wie sich das Leben einer Reisebiene mit dem Arbeitsleben verbinden lässt und wie längere Reisen möglich sind, ohne direkt den Job an den Nagel zu hängen und zum Dauerfernen zu werden.

Meine Gedanken und durch Bücher und das Leben gefundenen Anregungen dazu, das Leben ein klein bisschen anders zu gestalten, möchte ich mit euch teilen. Gleichzeitig bin ich gespannt auf Eure Rückmeldungen über Kommentare, E-Mails, Briefe und freue mich darauf, mich auch von Euch inspirieren lassen.

Deswegen freue ich mich schon jetzt, ganz am Anfang dieses Blogs stehend, auf den Weg, auf den mich diese Seiten führen werden und die Möglichkeiten, die sich bieten werden, obwohl diese heute noch im Verborgenen liegen.

Christin Wanderlust
Christin Wanderlust
Frau Wanderlust zeigt dir Wege auf, wie du das Reisen und das Arbeiten in der Heimat verbinden kannst. Eine Weltreise muss dabei nicht immer heissen, dass du deinen Job kündigen und alles aufgeben musst. Also schau doch mal vorbei!

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